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Dr. Kostas Konstantinides
Facharzt für Chirurgische Urologie (Gr)
Leitender Arzt
Europäisches Institut UGRS
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Vaginal Erschlaffung bedeutet den Verlust des optimalen Aufbaus der Vagina.
Die Muskulatur der Vagina ist gedehnt, hat eine schwache Spannung, Stärke und ist schlechter kontrolliert.
Die internen (inneren) und externen (äußeren) Durchmesser sind vergrößert, das Perineum schlaff und schlecht versorgt.
Unter diesen Bedingungen ist die Vagina nicht mehr unter optimalen physiologischen (funktionellen) Vorraussetzungen.
Ein wesentliches Resultat dieser Veränderungen ist die Verminderung der Gefühle während des sexuellen Verkehrs.
Die von der pelvicalen (Becken) Erschlaffung betroffenen Organe sind: Vagina, Gebärmutter, Blase und Rektum (Enddarm). Diese dicht beieinander gelegenen Organe werden in jungen Jahren ausreichend von Muskeln, Faszien und Bändern in Position gehalten.
Wenn diese Haltestrukturen nachgeben, senken sich die Organe ab und können im Extremfall sogar aus der Vagina herausragen (diese nach außen Umstülpen).
Die Haltestrukturen werden oftmals durch Geburten vorgeschädigt und geben nach einigen Jahren nach.
Aber auch bei Frauen ohne Kinder kann es zu der besagten Erschlaffungen kommen. Dies kann zum Beispiel folgende Gründe haben:
Die begleitenden Symptome sind abhängig vom hauptsächlich betroffenen Organ. Oft kündigen sich die Probleme durch ein Schwere- oder Völlegefühl an. Man unterscheidet zwischen:
Eine Cystocele tritt auf, wenn die Blase aus ihrer normalen Position herabsinkt. Das typische Symptom ist die Blasententleerungsstörung, oft kombiniert mit Blasenentzündungen. Große Cystocelen können zu einer Überfüllung der Blase führen und dadurch zusätzlich Inkontinenz bei Aktivität auslösen.
Rektocelen treten meist im Anschluß an Verletzungen unter der Geburt auf.
Enterocelen sind Aussackungen von Darmwand in die Scheidenwand.
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