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30. Mai
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Induratio Penis Plastica

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Nicht-Chirurgische Behandlungsmöglichkeiten der Induratio Penis Plastica

Sie befinden sich auf unserer alten Homepage.
Die aktuellen Informationen finden Sie auf der neuen Website des Deutschen Zentrums für Urologie und Phalloplastische Chirurgie:

Nicht-Chirurgische Behandlung der Induratio penis plastica

Fakt ist: Leider hat die Medizin bis heute keine Nicht-Chirurgische Therapie zu bieten, die in der Lage wäre, den Plaque zu entfernen oder wenigstens Symptome nennenswert zu verändern.

Das wird Sie wahrscheinlich erstaunen. Schätzungsweise gehören auch Sie zu den vielen Patienten, die nach wie vor von ihren Urologen oder Hausärzten zur "Behandlung" der IPP Medikamente wie z.B. Potaba, Tamoxifen, Colchicin, Vitamin E oder sonstige Wundermittel verschrieben bekommen.

Das ist sehr bedauerlich und zeigt den großen Einfluss der Pharmaindustrie.

Wir möchten Sie an dieser Stelle gar nicht mit unserer eigenen Meinung über die genannten Medikamente langweilen, sondern zitieren aus einer zertifizierten Fortbildung, die bereits am 14. Januar 2006 in der Fachzeitschrift "Der Urologe" im Springer Verlag veröffentlicht wurde.

Darin heißt es über die am häufigsten angewandten nicht-chirurgischen Methoden zur Behandlung der IPP:

1. Kalium-Paraaminobenzoat (Potaba): "es zeigte sich kein nennenswerter Effekt"

2. Vitamin E: "es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass die Therapie der IPP mit Vitamin E sinnvoll ist"

3. Tamoxifen: "die Anwendung bei IPP ist nicht sinnvoll"

4. Colchicin: "die Anwendung von Colchicin ist bei IPP nicht sinnvoll"

5. Verapamil: "es konnte kein Effekt auf die IPP nachgewiesen werden"

Des weiteren heißt es zur Stoßwellentherapie: "Sie kann nicht empfohlen werden"

Zur Strahlentherapie (Bestrahlung): "diese Therapie erscheint bei IPP nicht sinnvoll"

Es ist erschreckend, dass trotz dieser Ergebnisse und trotz der Tatsache, dass diese Ergebnisse bereits 2006 - noch dazu in einer Fachzeitschrift für Urologie - veröffentlicht wurden, dies nur wenige Urologen oder Hausärzte zu interessieren scheint. Noch immer berichten fast alle Patienten, die bei uns vorstellig werden, dass sie entweder Potaba oder Vitamin E von ihrem Arzt verschrieben bekamen – ohne jeglichen spürbaren Effekt. Einige von ihnen litten während der Anwendung unter erheblichen Nebenwirkungen.

Liebe Kollegen, an dieser Stelle ein eindringlicher Appell von unserer Seite: Bitte ändern Sie dieses Verhalten. Es führt zu nichts. Außer dass der Patient über sie im Nachhinein sehr verärgert ist.

 

Bitte verzeihen Sie uns die deutliche Sprache an dieser Stelle.

Die alltägliche deutsche Urologie ist, was Erkrankungen am Penis selbst betrifft, leider sehr konservativ. Viele Patienten, die zu uns kommen, berichten, sie hätten den Eindruck gehabt, ihr Urologe hätte das Gespräch über diese Erkrankung als unangenehm empfunden, Fragen nicht wirklich beantwortet und gar nicht richtig zuhören wollen. In der Tat scheint dem leider immer noch so zu sein. Auch die Themen, optische Veränderungen am Penis und Erektionsprobleme durch Erkrankungen am Penis, sind in Deutschland immer noch Tabuthemen.

Auch in der Gesellschaft, ja selbst zwischen engen Freunden, wird darüber nicht gesprochen. Bezeichnend ist, dass im ärztlichen Abrechnungssystem seinerzeit vergessen wurde, die Induratio Penis Plastica überhaupt aufzuführen.

Das deutsche Ärzteblatt brachte dann auch folgerichtig im Februar 2007 einen Artikel mit der Überschrift "Induratio Penis Plastica - eine verschwiegene Erkrankung" heraus. Entsprechend schlecht ist dann auch meist die Therapie.

Uns ärgert dabei, dass durch Nichtwissen oder Fehlwissen Patienten dazu gebracht werden, nahezu unwirksame Medikamente einzunehmen und wertvolle Zeit zu verspielen. Siehe dazu den vorherigen Menüpunkt "Verlauf der Erkrankung".

Weiterhin ärgert uns, dass wir uns oftmals Patienten gegenüber völlig unbeteiligt dafür "entschuldigen" müssen, warum die Standardurologie so wenig über die Induratio Penis Plastica Bescheid weiss. Sehr geehrte Patienten, fragen